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Die ConversionIhrerWebsite zu steigern, bedeutet mehr als nur ein paar Schaltflächen anzupassen; es geht darum, mehr Besucher in Kunden zu verwandeln. Dies ist keine Frage einer einzigen magischen Maßnahme, sondern eines systematischen Verständnisses dessen, was Ihre Besucher antreibt und welche Hindernisse sie davonhalten. Als Unternehmer oder Marketingmanager wissen Sie, dass jeder Besucher zählt, aber wie sorgen Sie dafür, dass sie auch tatsächlich den Schritt zum Kunden machen?
In diesem Artikel entdecken Sie praktische, bewährte Strategien, um genau das zu erreichen. Wir behandeln realistische Benchmarks, die Psychologie hinter Vertrauen und Dringlichkeit und wie Sie Ihre Website mit intelligenten Tests Schritt für Schritt verbessern können. Lassen Sie uns beginnen.
Realistische Ziele setzen mit niederländischen Konversionsbenchmarks
Bevor Sie auch nur ein einziges Element Ihrer Website ändern, müssen Sie wissen, wo Sie derzeit stehen. Ohne ein klares Bild Ihrer aktuellen Leistung und realistische Benchmarks ist es unmöglich, den Erfolg zu messen. Sie möchten Ihre Strategie auf Daten stützen, nicht auf Vermutungen. Das Setzen klarer Ziele ist daher der allererste Schritt zu einer höheren Konversionsrate.
Der niederländische E-Commerce-Markt ist einzigartig und ziemlich wettbewerbsintensiv. Ende 2023 lag die durchschnittliche Konversionsrate für niederländische Webshops bei etwa2,8 %, was knapp über dem weltweiten Durchschnitt liegt. Aber diese Zahl allein sagt nicht alles aus. Die Herkunft Ihres Traffics spielt nämlich eine enorme Rolle dabei, was Sie erwarten können.
Durchschnittliche niederländische Konversionsraten pro Traffic-Quelle
Ein kurzer Vergleich, wie verschiedene Traffic-Quellen auf einer durchschnittlichen niederländischen E-Commerce-Website konvertieren.
| Verkehrsquelle | Durchschnittliche Konversionsrate |
|---|---|
| Direkter Verkehr | 3,3% |
| Bezahlte Suchanfragen | 3,2% |
| Organische Suche | 2,7% |
| E-Mail-Kampagnen | 2,6% |
| Soziale Medien | 1,5% |
Diese Zahlen zeigen, dass nicht jeder Besucher gleich ist. Direkter Traffic und bezahlte Suchanfragen liefern die heißesten Leads, während Social Media oft mehr auf Entdeckung und weniger auf den direkten Kauf ausgerichtet ist.
Warum diese Zahlen wichtig sind
Diese Daten geben Ihnen einen Rahmen vor. Stellen Sie sich vor, dass Ihr organischer Traffic weit unter dem Durchschnitt von2,7 %konvertiert. Dann haben Sie sofort einen konkreten Ausgangspunkt für Verbesserungen. Liegt Ihre Social-Media-Marketing-Performance hingegen weit über1,5 %? Fantastisch, dann machen Sie etwas sehr gut. Das Ziel ist nicht, blind dem Durchschnitt hinterherzujagen, sondern Ihre eigenen Schwachstellen zu finden und Ihre Stärken weiter auszubauen.
„Daten sind die Stimme Ihrer Kunden. Benchmarks sind die Möglichkeit, herauszufinden, ob Sie zuhören.“
Jede Traffic-Quelle zieht einen anderen Besuchertyp mit einer anderen Absicht an. Jemand, der Ihre URL direkt eingibt, kennt Ihre Marke wahrscheinlich bereits und befindet sich viel weiter im Kaufprozess als jemand, der über eine allgemeine Suchanfrage auf Ihre Website gelangt.
Die folgende Grafik zeigt, wie sich eine Optimierung auswirken kann, wobei ein Anstieg der Konversionsrate unmittelbar zu einer niedrigeren Absprungrate führt.

Wie Sie sehen, kann ein scheinbar geringer Sprung von2,5 %auf4,2 %enorme Auswirkungen auf Ihre Geschäftsergebnisse haben.
Die Rolle der Gerätenutzung
Ein weiterer wichtiger Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, ist die Gerätenutzung. Traditionell erzielen Desktops bessere Konversionsraten als Mobiltelefone. Das ist logisch: Komplexe Käufe oder das Ausfüllen umfangreicher Formulare lassen sich nun einmal leichter auf einem großen Bildschirm erledigen.
Dennoch findet ein immer größerer Teil der Customer Journey auf Mobilgeräten statt. Eine schlechte mobile Erfahrung vertreibt Besucher sofort, noch bevor sie die Möglichkeit haben, später auf ihrem Desktop zu konvertieren.
Eine flexible mobile Website ist also kein Extra mehr, sondern eine absolute Notwendigkeit. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website nicht nur auf Mobilgerätenfunktioniert, sondern auch für eine intuitive Benutzererfahrungoptimiertist. Denken Sie dabei an:
- Schnelle Ladezeiten:Jede Sekunde zählt, besonders auf Mobilgeräten.
- Einfache Navigation:Besucher sollten mit minimalem Aufwand finden, was sie suchen.
- Klare CTA-Buttons:Buttons sollten groß genug sein und sich leicht mit dem Daumen antippen lassen.
- Kurze Formulare:Fragen Sie nur nach den absolut notwendigen Informationen. Machen Sie es Ihren Besuchern leicht.
Die Psychologie des Vertrauens und Dringlichkeit
Umdie Konversionsrate IhrerWebsite zu steigern, müssen wir tiefer graben als nur in die Technik. Wir tauchen in die menschliche Psyche ein. Sobald ein Besucher auf Ihrer Website landet, schwirren ihm unbewusst zwei Fragen durch den Kopf: „Kann ich diesem Club vertrauen?“ und „Warum sollte ich dasjetzttun?“. Die Antwort auf diese Fragen ist der Schlüssel zu einer besseren Konversionsrate.
Du kannst die auffälligste Website der Welt haben, aber ohne Vertrauen passiert nichts. Vertrauen ist das Fundament.
Bauen Sie sofort Vertrauen mit Social Proof auf
Einer der wirkungsvollsten psychologischen Tricks istdie soziale Bewährtheit. Menschen sind Herdentiere. Wir beobachten ständig, was andere tun, um unsere eigenen Entscheidungen zu bestätigen. Wenn wir sehen, dass andere bereits gute Erfahrungen gemacht haben, fühlen wir uns sicherer, denselben Schritt zu tun.
Wie setzt man Social Proof clever ein?
- Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte:Echte, ehrliche Bewertungen sind Gold wert. Platzieren Sie sie an prominenter Stelle, beispielsweise auf Ihren Produktseiten, der Startseite und sogar beim Bezahlvorgang.
- Gütesiegel und Zertifikate:Logos bekannter Organisationen (z. B. Thuiswinkel Waarborg oder ein Branchenverband) fungieren als visuelle Verknüpfung zu Zuverlässigkeit.
- Fallstudien:Zeigen Sie anhand konkreter Zahlen und Geschichten, wie Sie anderen Kunden geholfen haben. Ergebnisse sprechen eine deutlichere Sprache als vage Versprechungen.
Indem Sie zeigen, dass andere Ihnen bereits vertrauen, senken Sie die Hemmschwelle für neue Besucher erheblich. Ein entscheidender Schritt, wenn Sie die Konversionsrate Ihrer Website steigern möchten.
Ein Besucher greift erst dann in die Tasche, wenn er das Gefühl hat, dass seine Investition – sowohl in finanzieller als auch in vertrauensmäßiger Hinsicht – sicher ist.
Schaffen Sie ein Gefühl der Dringlichkeit und Knappheit
Okay, das Vertrauen ist da. Was nun? Der nächste Schritt besteht darin, den BesucherzumHandeln zu motivieren. Menschen sind Meister im Aufschieben. Ohne einen guten Grund, sich sofort zu entscheiden, verlassen sie Ihre Website mit dem vagen Versprechen „Ich komme wieder“ – was sie in neun von zehn Fällen nicht tun.
Hier kommenDringlichkeitundKnappheitins Spiel. Diese Techniken spielen mit unserer Angst, etwas zu verpassen (auch bekannt als FOMO: Fear Of Missing Out).
Praktische Möglichkeiten, Dringlichkeit zu erzeugen:
- Zeitlich begrenzte Angebote:Verwenden Sie einen Countdown-Timer für eine Rabattaktion. „Noch 2 Tage20 %Rabatt” funktioniert viel besser als ein allgemeiner Ausverkauf.
- Lieferfrist:„Bestellen Sie innerhalb von 3 Stunden und erhalten Sie Ihr Paket morgen” schafft eine klare Frist und drängt die Menschen zu einer schnellen Entscheidung.
Und so wenden Sie Knappheit an:
- Begrenzte Lagerbestände:Meldungen wie „Nur noch 3 auf Lager” können den unentschlossenen Käufer zum Kauf bewegen.
- Exklusiver Zugang:Bieten Sie eine begrenzte Anzahl von Plätzen für ein Webinar oder eine limitierte Auflage eines Produkts an.
Eine wichtige Anmerkung: Setzen Sie diese Techniken immer ehrlich ein. Erfundene Knappheit wird von den Menschen schnell durchschaut und schadet gerade dem Vertrauen, das Sie sich so mühsam aufgebaut haben.
Formulieren Sie ein klares Wertversprechen
Der letzte und vielleicht wichtigste psychologische Pfeiler ist Klarheit. Was bieten Sie an? Für wen? Und warum sind Sie besser als die anderen? Das ist IhrWertversprechen.
Ein starkes Wertversprechen gibt eine direkte Antwort auf die Frage: „Was habe ich davon?“
Denken Sie an den Slogan von Coolblue: „Alles für ein Lächeln.“ Dieser Slogan kommuniziert nicht nur, was sie verkaufen, sondern auch das emotionale Versprechen eines erstklassigen Service. Oder nehmen Sie ein B2B-Softwareunternehmen, das sagt: „Sparen Sie wöchentlich10 StundenVerwaltungsaufwand.“ Das ist ein konkreter, greifbarer Vorteil.
Ihr Wertversprechen muss direkt auf Ihrer Homepage ins Auge fallen und überall wiederkehren. Verwenden Sie eine einfache Sprache, keinen Marketingjargon. Wenn ein Besucher nicht innerhalb von fünf Sekunden versteht, was Sie tun und was er davon hat, haben Sie ihn verloren. Das ist der ultimative Test in Ihrer Mission, dieWebsite-Konversion zu steigern.
Ein reibungsloser Benutzererfahrung Entwerfen
Ein Besucher, der suchen, nachdenken oder warten muss, ist ein Besucher, der abspringt. Jede Form von Reibung – sei es eine langsame Seite, eine unklare Schaltfläche oder ein verwirrendes Menü – kostet Sie bares Geld. Umdie Konversionsrate IhrerWebsite zu steigern, müssen Sie den roten Teppich ausrollen und jedes Hindernis auf der Customer Journey gnadenlos beseitigen.
Eine reibungslose Benutzererfahrung (User Experience oder UX) ist kein Luxus, sondern die absolute Grundlage für eine profitable Website. Es geht darum, es Ihren Besuchern so einfach wie möglich zu machen, „Ja“ zu sagen. Das beginnt mit einem tiefen Einblick in die gesamte Benutzerreise, vom allerersten Klick bis zur endgültigen Konversion.

Vereinfachen Sie Ihre Navigation bis zum Äußersten
Können Ihre Besucher innerhalb von drei Klicks finden, was sie suchen? Wenn die Antwort „Nein“ lautet, haben Sie noch einiges zu tun. Eine komplizierte Navigationsstruktur ist einer der größten Conversion-Killer überhaupt. Menschen sind ungeduldig und haben keine Zeit, Rätsel zu lösen.
Ihre Navigation sollte so intuitiv sein, dass niemand darüber nachdenken muss. Verwenden Sie klare, verständliche Begriffe in Ihrem Menü. Verzichten Sie auf kreative Fachbegriffe und wählen Sie Wörter, die Ihre Kunden selbst verwenden. Analysieren Sie das Verhalten auf Ihrer Website mit Tools wie Heatmaps, um zu sehen, wo Besucher hängen bleiben oder unnötig viele Klicks tätigen.
Die beste Navigation ist unsichtbar. Sie bringt den Nutzer mühelos von A nach B, ohne dass er sich dessen bewusst ist.
Machen Sie Ihre Website mobil-perfekt
Für viele Ihrer Kunden ist das Mobiltelefon der Ausgangspunkt ihrer Suche. Eine Website, die auf einem kleinen Bildschirm nicht perfekt funktioniert, ist wie eine angelehnte Tür Ihres physischen Ladens. Technisch zugänglich, aber nicht gerade einladend.
Einperfektes mobiles Erlebnisgeht weit über ein „responsive“ Design hinaus. Es bedeutet:
- Blitzschnelle Ladezeiten:Jede Sekunde Verzögerung auf Mobilgeräten kostet Sie einen erheblichen Teil Ihrer Besucher. Optimieren Sie daher Ihre Bilder und Ihren Code.
- Große, leicht zu bedienende Schaltflächen:Stellen Sie sicher, dass CTAs und Menüschaltflächen leicht mit dem Daumen zu bedienen sind.
- Lesbare Schriftarten:Der Text muss gut lesbar sein, ohne dass man ihn vergrößern muss.
- Einfache Formulare:Minimieren Sie die Anzahl der Felder und nutzen Sie intelligente AutoFill-Optionen.
Der erste Kontakt mit einem potenziellen Kunden findet oft über das Mobiltelefon statt. Wenn diese Erfahrung frustrierend ist, kommen sie später wirklich nicht mehr auf ihren Desktop zurück.
Optimieren Sie Ihre Ladegeschwindigkeit
Warten ist fatal für Conversions. Eine Website, deren Ladezeit mehr alsdrei Sekundenbeträgt, verliert fast die Hälfte ihrer Besucher. Eine langsame Website wirkt unprofessionell und unzuverlässig, was sich direkt auf Ihre Ergebnisse auswirkt.
Verwenden Sie Tools wie Google PageSpeed Insights, um die Leistung Ihrer Website zu messen. Die daraus resultierenden Empfehlungen, wie das Komprimieren von Bildern und das Minimieren von Code, sind konkrete Maßnahmen. Die Beschleunigung Ihrer Website ist eine technische Aufgabe, aber sie ist eine der effektivsten Möglichkeiten, Ihre Konversionsrate deutlich zu steigern.
Entwerfen Sie intuitive Formulare und leistungsstarke CTAs
Das Formular ist oft die letzte Hürde vor der Konversion. Ihre Aufgabe ist es, diese Hürde so niedrig wie möglich zu gestalten. Fragen Sie nur nach den Informationen, die Sieunbedingt benötigen. Jedes zusätzliche Feld ist ein weiterer Grund für jemanden, abzubrechen.
Kombinieren Sie ein kurzes, übersichtliches Formular mit einem überzeugenden Call-to-Action (CTA). Ein guter CTA ist:
- Handlungsorientiert:Verwenden Sie Verben, die zum Handeln anregen, wie „Jetzt herunterladen“, „Angebot anfordern“ oder „Kostenlose Testphase starten“.
- Optisch auffällig:Achten Sie darauf, dass die Schaltfläche eine kontrastierende Farbe hat und genügend Weißraum um sie herum vorhanden ist.
- Klar:Der Text auf der Schaltfläche muss genau beschreiben, was nach dem Klick passiert. Keine Überraschungen.
Diese Elemente bestimmen gemeinsam, ob ein Besucher den letzten, entscheidenden Schritt macht. Ein systematischer Ansatz hierfür ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Strategie zur Conversion-Optimierung.
Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten Besucher nicht sofort konvertieren. Untersuchungen zeigen, dass nur22 %der neuen Besucher von E-Commerce-Websites innerhalb des ersten Monats einen Kauf tätigen. Dies unterstreicht, wie wichtig ein reibungsloses Erlebnis ist, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, damit sie später wiederkommen.
Ein praktischer Leitfaden für A/B-Tests
Hören Sie auf zu raten, was auf Ihrer Website funktioniert und was nicht, und finden Sie es heraus. Hier kommt A/B-Testing ins Spiel. Das klingt vielleicht technisch, aber das Konzept ist überraschend einfach: Sie zeigen zwei Versionen derselben Seite verschiedenen Besuchergruppen, um zu sehen, welche besser abschneidet. Dieser datengestützte Ansatz ist der Motor für kontinuierliche Verbesserungen.
Stellen Sie sich das wie einen Sehtest beim Optiker vor. Er zeigt Ihnen zwei Linsen und fragt: „Welche ist klarer, Nummer eins oder Nummer zwei?“ Anhand Ihrer Antwort passt er die Linse an. A/B-Tests machen genau dasselbe für Ihre Website und helfen Ihnen, dieKonversionsrate Ihrer Websitedurch kleine, messbare Anpassungenzu steigern.
Beginnen Sie mit einer starken Hypothese
Jeder erfolgreiche A/B-Test beginnt nicht mit einer zufälligen Idee, sondern mit einer solidenHypothese. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine fundierte Vermutung darüber, welche Änderung zu einem besseren Ergebnis führen wird und vor allemwarum. Es ist der Unterschied zwischen einer blinden Änderung der Farbe einer Schaltfläche und einer strategischen Begründung dafür.
Eine gute Hypothese folgt einer einfachen Struktur: „Wenn ich [A] in [B] ändere, dann wird [C] passieren, weil [D].“
- [A]ist das Element, das Sie anpassen (z. B. den Text auf einer Schaltfläche).
- [B]ist die vorgeschlagene Änderung (z. B. von „Senden” zu „Erhalten Sie Ihr kostenloses Angebot”).
- [C]ist das erwartete Ergebnis (z. B. mehr Formularübermittlungen).
- [D]ist der Grund, warum Sie dieses Ergebnis erwarten (z. B. der neue Text ist spezifischer und wertorientierter).
Ein konkretes Beispiel: „Wenn wir den Button-Text von „Weiterlesen“ in „2-minütige Demo ansehen“ ändern, erwarten wir einen Anstieg der Klickrate, da die Besucher genau wissen, was sie erwartet und wie wenig Zeit sie dafür aufwenden müssen.“ Dieser Ansatz zwingt Sie dazu, jeden Test strategisch zu durchdenken.
Was können Sie testen, um die Konversion zu verbessern?
Die Möglichkeiten für A/B-Tests sind nahezu unbegrenzt, aber Sie sollten sich am besten auf Elemente konzentrieren, die den größten potenziellen Einfluss auf das Nutzerverhalten haben. Beginnen Sie mit den Seiten, die den meisten Traffic erhalten oder für Ihren Conversion-Funnel entscheidend sind, wie z. B. Ihre Homepage, Produktseiten und der Checkout-Prozess.
Hier sind einige wichtige Punkte, die es zu berücksichtigen gilt:
- Überschriften und Unterüberschriften:Ist eine Überschrift, die einen Vorteil hervorhebt, wirkungsvoller als eine, die sich auf eine Funktion konzentriert? Testen Sie verschiedene Ansätze, um herauszufinden, was die Aufmerksamkeit Ihres Publikums auf sich zieht.
- Call-to-Action-Buttons (CTA):Experimentieren Sie mit dem Text, der Farbe, der Größe und der Platzierung Ihrer CTAs. Eine einfache Änderung von „Jetzt kaufen“ zu „Zum Warenkorb hinzufügen“ kann bereits einen erheblichen Unterschied bewirken.
- Bilder und Videos:Testen Sie verschiedene visuelle Elemente. Führt ein Produktvideo zu mehr Verkäufen als statische Bilder? Schafft ein Foto von jemandem, der Ihr Produkt verwendet, mehr Vertrauen?
- Seitenlayout und Design:Sie können auch größere Änderungen testen, z. B. das Verschieben eines Formulars von der rechten zur linken Seite oder die Verwendung eines einspaltigen Layouts anstelle eines mehrspaltigen.
- Produktbeschreibungen:Probieren Sie einen anderen Tonfall aus oder konzentrieren Sie sich auf andere Vorteile. Eine Version kann technische Spezifikationen hervorheben, während eine andere sich darauf konzentriert, wie das Produkt ein bestimmtes Problem löst.
Denken Sie daran, dass es nicht nur darum geht, einen „Gewinner“ zu finden. Das eigentliche Ziel besteht darin, herauszufinden, was bei Ihrem Publikum Anklang findet, damit Sie diese Erkenntnisse auf Ihre gesamte Website anwenden können.
Tools zum Starten
Sie benötigen weder ein riesiges Budget noch ein Team von Entwicklern, um mit A/B-Tests zu beginnen. Es gibt verschiedene benutzerfreundliche Tools, mit denen sich Tests ganz einfach einrichten und durchführen lassen.
- Google Optimize:Obwohl dieses Tool ausläuft, werden seine Funktionen in Google Analytics 4 integriert. Für viele Unternehmen ist dies eine leistungsstarke und kostenlose Option.
- VWO (Visual Website Optimizer):Eine äußerst beliebte und leicht zugängliche Plattform mit einem visuellen Editor, mit dem Sie Änderungen vornehmen können, ohne den Code zu berühren.
- Optimizely:Eine fortgeschrittenere Plattform, geeignet für größere Unternehmen, die robustere Testmöglichkeiten benötigen.
Viele dieser Tools bieten visuelle Editoren. Das bedeutet, dass Sie direkt auf Ihrer Seite auf Elemente klicken und diese anpassen können, um eine Testvariante zu erstellen. Sie kümmern sich um die technische Seite der Aufteilung des Datenverkehrs und der Messung der Ergebnisse, sodass Sie sich auf die Strategie konzentrieren können.
Die Ergebnisse richtig interpretieren
Sobald Ihr Test lange genug gelaufen ist, um ausreichend Daten zu sammeln, ist es an der Zeit, die Ergebnisse zu analysieren. Das Tool zeigt Ihnen, welche Version – das Original (die Kontrolle) oder die Variante – besser abgeschnitten hat und um wie viel Prozent. Die wichtigste Zahl, auf die Sie achten sollten, ist jedoch diestatistische Signifikanz.
Die statistische Signifikanz gibt an, wie sicher Sie sein können, dass die Ergebnisse nicht einfach nur Zufall sind. Die meisten Plattformen berechnen dies für Sie und streben einen Konfidenzniveau von95 % an. Wenn Ihr Test dieses Niveau erreicht, können Sie ziemlich sicher sein, dass die gewinnende Variante auch langfristig besser abschneiden wird.
Beenden Sie einen Test nicht zu früh, nur weil eine Version zu gewinnen scheint. Lassen Sie ihn über die gesamte Dauer laufen – mindestens ein bis zwei vollständige Betriebszyklen –, um tägliche und wöchentliche Schwankungen im Besucherverhalten zu berücksichtigen. Durch geduldiges Testen und Implementieren der Gewinner bauen Sie Schritt für Schritt eine stärkere, effektivere Website auf, die auf Daten statt auf Bauchgefühl basiert.
Die Kundenerfahrung Personalisieren
Nicht alle Besucher Ihrer Website sind gleich, warum sollten Sie sie also gleich behandeln? Ein einheitlicher Ansatz für alle ist eine verpasste Chance. Wenn Sie dieKonversionsrate Ihrer Website steigern möchten, müssen Sie das Erlebnis personalisieren und segmentieren. Es ist der Übergang vom Schrotflintenansatz zur Präzisionsarbeit.
Der Kern der Personalisierung ist eigentlich ganz einfach: die richtige Botschaft, an die richtige Person, zum richtigen Zeitpunkt. Dies schafft eine viel relevantere und damit effektivere Customer Journey. Ein Besucher, der Ihre Marke bereits kennt und ihr vertraut, hat schließlich ganz andere Bedürfnisse als jemand, der sie gerade erst entdeckt hat.
Der Unterschied zwischen Marken- und Nicht-Marken-Traffic
Eine der grundlegendsten Methoden, um Ihre Zielgruppe zu segmentieren, besteht darin, zu betrachten, wie sie Sie gefunden hat. Sind sie über eine Suche mit Ihrem Markennamen (Marken-Traffic) oder über einen allgemeinen Suchbegriff (Nicht-Marken-Traffic) zu Ihnen gekommen? Dieser kleine Unterschied in der Suchabsicht hat enorme Auswirkungen auf Ihre Strategie.
Besucher, die gezielt nach Ihrem Markennamen suchen, haben eine viel höhere Kaufabsicht. Sie kennen Sie, vertrauen Ihnen wahrscheinlich bereits und sind oft schon viel weiter in ihrem Entscheidungsprozess. Für diese Gruppe möchten Sie den Weg zur Konversion so kurz und reibungslos wie möglich gestalten. Denken Sie dabei an übersichtliche Produktseiten, einen einfachen Bezahlvorgang und die prominente Präsentation beliebter Artikel.
Nicht markenbezogener Traffic hingegen besteht aus Personen, die ein Problem oder einen Bedarf haben, aber noch keine bestimmte Marke im Sinn haben. Sie suchen beispielsweise nach „nachhaltigen Laufschuhen” und nicht nach „Nike Pegasus”. Diese Besucher müssen Sie zunächst überzeugen und informieren. Sie benötigen vertrauenswürdige Inhalte wie Bewertungen, Vergleiche und ausführliche Produktinformationen. Es ist wichtig, die Inhalte und die Customer Journey für diese unterschiedlichen Absichten zu optimieren, um Ihre Conversion zu steigern.
Dynamische Inhalte implementieren
Die heutige Technologie ermöglicht es, den Inhalt Ihrer Website in Echtzeit an den Besucher anzupassen. Dies wird alsdynamischer Inhalt bezeichnet. Stellen Sie sich dies wie ein digitales Chamäleon vor, das seine Farbe je nach Umgebung ändert. So können Sie ein einzigartiges, persönliches Erlebnis bieten, das die Wahrscheinlichkeit einer Konversion erheblich erhöht.
Was kann man alles anpassen?
- Standort:Zeigen Sie Besuchern aus Amsterdam ein Sonderangebot an oder weisen Sie sie auf das nächstgelegene Ladengeschäft hin.
- Verhalten auf der Website:Hat jemand wiederholt eine bestimmte Produktkategorie angesehen? Dann zeigen Sie auf der Startseite ein Banner mit Produkten aus dieser Kategorie an.
- Verweisquelle:Kommt ein Besucher über eine Partner-Website? Begrüßen Sie ihn mit einer personalisierten Willkommensnachricht wie: „Willkommen, Leser von [Partnername]! Hier ist Ihr exklusiver Rabatt.“
- Zeitpunkt:Zeigen Sie morgens eine andere Botschaft („Starten Sie gut in den Tag mit...“) als abends („Jetzt bestellen, morgen geliefert“).
Personalisierung ist nicht mehr nur ein „Nice-to-have”. Sie ist die Erwartung des modernen Verbrauchers. Eine personalisierte Erfahrung zeigt, dass Sie Ihren Kunden verstehen und schätzen.
Gewinnen Sie abgewanderte Besucher mit Retargeting zurück
Was tun Sie mit der Mehrheit der Besucher, die Ihre Website verlassen, ohne zu konvertieren? Sie lassen sie nicht einfach gehen. MitRetargeting(oder Remarketing) können Sie diese Gruppe mit gezielten Anzeigen auf anderen Plattformen wie sozialen Medien oder anderen Websites erneut erreichen.
Das ist eine äußerst effektive Strategie, da Sie Werbung an ein Publikum richten, das bereits Interesse an Ihrer Marke gezeigt hat. Sie können dabei auch sehr spezifisch vorgehen. Jemandem, der ein Paar Schuhe in seinem Warenkorb zurückgelassen hat, können Sie eine Anzeige mit genau denselben Schuhen zeigen, vielleicht sogar mit einem kleinen Rabatt, um ihn zum Kauf zu bewegen.
Eine clevere Retargeting-Strategie ist ein unverzichtbarer Bestandteil Ihrer Bemühungen, dieWebsite-Konversion zu steigern. Sie erinnert die Menschen an Ihre Marke und gibt ihnen den kleinen Anstoß, den sie brauchen, um ihre Aktion doch noch abzuschließen.
Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Personalisierung, sowohl vor Ort als auch über Retargeting, ist überzeugender Content. Die richtige Botschaft zum richtigen Zeitpunkt erfordert einen durchdachten Ansatz. Entdecken Sie, wie wir Ihnen mit einer effektiven Lösung helfen können. Content-Marketing-StrategieDurch die Personalisierung der Customer Journey machen Sie Ihr Marketing nicht nur relevanter, sondern auch deutlich profitabler.
Häufig gestellte Fragen zu Website-Konversion steigern
Hier gehen wir auf die Fragen ein, die wir häufig von niederländischen Unternehmern und Marketingmanagern hören. Wir geben schnelle, klare Antworten, um Ihnen bei den nächsten Schritten im Prozesszur Steigerung der Website-Konversionzu helfen.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse der Conversion-Optimierung?
Das ist die Frage, die sich jeder stellt, und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Es gibt einfach keinen festen Zeitplan für Ergebnisse bei der Conversion-Optimierung.
Bei einfachen Anpassungen, wie beispielsweise einem A/B-Test für den Text einer Schaltfläche auf einer Seite mit hohem Traffic, können Sie manchmal schon innerhalb weniger Wochen statistisch relevante Ergebnisse sehen. Größere strategische Änderungen, wie beispielsweise eine komplette Neugestaltung Ihres Bezahlvorgangs, benötigen mehr Zeit, um genügend Daten zu sammeln. Rechnen Sie dann mit einigen Monaten.
Der Schlüssel ist Konsistenz. Betrachten Sie CRO nicht als einmaliges Projekt, sondern als einen fortlaufenden Prozess des Testens, Lernens und Verbesserns. Es sind die kleinen, konstanten Verbesserungen, die langfristig das größte Wachstum erzielen.
Was ist eine gute Konversionsrate für meine Branche?
Obwohl Sie online Branchendurchschnitte finden können, wie beispielsweise2,8 %für den niederländischen E-Commerce, ist es gefährlich, sich blind darauf zu verlassen. Eine „gute” Konversionsrate hängt vollständig von Ihrer individuellen Situation ab.
Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, sind:
- Branche und Produkt:Ein Webshop, der Konsumgüter für ein paar Euro verkauft, wird natürlich eine höhere Konversionsrate haben als ein B2B-Unternehmen mit komplexer Software.
- Preis:Eine Luxusuhrenmarke kann mit einer Konversionsrate von0,5 % vollkommen zufrieden sein, während ein Fast-Fashion-Einzelhändler3–5 % anstrebt.
- Verkehrsquelle:Wie wir bereits gesehen haben, konvertiert direkter Traffic ganz anders als Besucher, die über soziale Medien kommen.
Konzentrieren Sie sich weniger auf allgemeine Branchendurchschnitte und mehr auf die Verbesserung Ihrer eigenen Leistung. Das eigentliche Ziel ist es, in diesem Quartal besser abzuschneiden als im letzten. Das ist der einzige Maßstab, der wirklich zählt.
Brauche ich teure Tools, um mit CRO zu beginnen?
Absolut nicht. Der Mythos, dass man sofort teure, komplexe Software benötigt, hält viele Unternehmer unnötig zurück. Mit kostenlosen und sehr erschwinglichen Tools, die Ihnen bereits leistungsstarke Einblicke liefern, können Sie viel erreichen.
Ein gutes Starterset besteht aus:
- Google Analytics 4:Unverzichtbar und völlig kostenlos. Damit analysieren Sie, woher Besucher kommen, welche Seiten sie besuchen und wo sie im Conversion-Trichter abspringen.
- Heatmap & Sitzungsaufzeichnungstools:Tools wie Hotjar oder Microsoft Clarity bieten großzügige kostenlose Abonnements an. Damit können Sie visuell sehen, wo Nutzer klicken und wie weit sie scrollen. Das ist Gold wert, um Reibungspunkte auf Ihrer Website zu entdecken.
Beginnen Sie damit, die Daten, die Ihnen diese Tools liefern, gründlich zu verstehen. Erst wenn Sie an die Grenzen dieser kostenlosen Tools stoßen, ist es an der Zeit, über die Investition in eine leistungsfähigere Software nachzudenken.
Vergessen Sie auch nicht, dass Besucher nicht immer sofort konvertieren. Eine gute Follow-up-Strategie ist entscheidend. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Leads warm halten, in unserem Leitfaden für effektives E-Mail-Marketing.
Ihre Online-Präsenz ist der Motor Ihres zukünftigen Wachstums. Warten ist keine Option. Wenn Sie heute in eine robuste digitale Marketing- und E-Commerce-Strategie investieren, legen Sie den Grundstein für den Erfolg von morgen. Sind Sie bereit, diesen Schritt zu gehen?Digitaliqueist Ihr strategischer Partner.
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