Die Entwicklungen im Bereich der generativen KI schreiten rasant voran. Angesichts der Einführung von Claude 3.5, GPT-4o und Gemini 1.5 Pro fragen wir uns: Auf welches Modell sollten wir unsere Geschäftsprozesse ausrichten, ohne in einem halben Jahr mit veralteter Technologie festzusitzen?
Das größte Risiko für ein B2B-Unternehmen im Jahr 2026 besteht nicht darin, das falsche Modell zu wählen, sondern die Datenarchitektur falsch zu gestalten.
Viele Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter einzelne Abonnements über Web-Interfaces von OpenAI, Google oder Anthropic abschließen. Unternehmensdaten werden manuell in diese einzelnen Fenster eingefügt. Dies ist das moderne Äquivalent zu „SaaS-Spaghetti“ (auch als „Shadow AI“ bezeichnet) und stellt eine riesige Datenpanne dar.
Die richtige Strategie ist eine modellunabhängige Entwicklung. Sie integrieren nicht nur eine einzige Schnittstelle, sondern verbinden Ihr ERP-System oder Ihre zentrale Datenbank über APIs mit einer Router-Ebene. So können Sie heute Claude für komplexe Code-Analysen, ChatGPT für schnelles Verfassen von Texten und Gemini für rechenintensive Datenverarbeitung innerhalb Ihres Google Workspace nutzen, ohne dass Ihre KI-gesteuerten Arbeitsabläufe zusammenbrechen, wenn morgen ein besseres Modell auf den Markt kommt.
Behandeln Sie KI-Modelle als austauschbare Werkzeuge und nicht als Fundament Ihres Unternehmens.