Heute Morgen erhielten wir ein verzweifeltes Support-Ticket vom Betriebsleiter eines Großhandelsunternehmens. Ihr eigenständiger Webshop verzeichnete fantastische Verkaufszahlen, doch hinter den Kulissen herrschte das reinste Chaos. Die Kommissionierer suchten nach Produkten, die nicht mehr vorrätig waren, und die Buchhaltung verbrachte Stunden damit, Online-Bestellungen in die Buchhaltungssoftware zu übertragen. Die klassische Geschichte einer glänzenden Vorderseite ohne solide Rückseite.
In diesem Forumsbeitrag erläutern wir, welches Problem entsteht, wenn die Vorderseite und die Rückseite nicht miteinander verbunden sind.
Die Falle der schönen Fassade
Viele Unternehmen investieren Zehntausende Euro in die Optimierung der Customer Journey im Frontend ihres B2B-Webshops (beispielsweise über Shopify oder WooCommerce). Solange dieser Webshop jedoch operativ vom Hauptsystem getrennt bleibt, bauen Sie ein Kartenhaus aus einzelnen Systemen auf.
Die Notwendigkeit einer einzigen Wahrheit
Ohne eine nahtlose Backend-Integration läuft Ihr Lagerbestand immer asynchron, und kundenspezifische Staffelpreise stimmen selten überein. Das frustriert Ihre Kunden und kostet Sie wertvolle Gewinnspanne.
Für ein etabliertes B2B-Unternehmen ist die Umstellung auf eine Architektur wie Odoo E-Commerce der einzig logische Schritt.
Dabei fungiert Ihre Website nicht als isolierte Insel, sondern als direktes Fenster in Ihr ERP-System.
Gibt ein Kunde eine Bestellung auf?
Dann wird dies in der Lagerverwaltung in Echtzeit reserviert, und die Rechnungsstellung erfolgt vollautomatisch aus derselben zentralen Datenbank.
Indem Sie diese Reibungsverluste im Hintergrund beseitigen, sorgen Sie nicht nur für reibungslose Abläufe in Ihrem Lager, sondern auch für die höchstmögliche Online-Konversionsrate im Frontend.